Gebäudebrand in Köttingen

Einsatz: 65/2020
Stichwort: Feuer-3
Datum: 30.08.2020
Uhrzeit: 01:29 Uhr

Mitten in der Nacht zu Sonntag wurden wir zu einem brennenden Anbau an einem Köttinger Wohnhaus gerufen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drohte das Feuer auf den Dachstuhl des Haupthauses überzuspringen. Dies konnte durch mehrere Angriffstrupps verhindert werden.

Von der Straße gehen führen mehrere Schlauchleitungen an den Brandherd. Das Feuer wird von mehreren Trupps parallel bekämpft.

Erst nach über zwei Stunden konnten die Liblarer Einsatzkräfte zurück auf die Feuerwache fahren. Anschließend mussten die Fahrzeuge für den nächsten Einsatz wieder aufgerüstet werden.

Ein Liblarer Atemschutztrupp nach Abschluss der Bereitstellung als Sicherheitstrupp

Vermischte Reinigungsmittel führen zu Großalarm bei den Köttinger May-Werken

Einsatz: 64/2020
Stichwort: TH-GSG
Datum: 29.08.2020
Uhrzeit: 09:36 Uhr

Am Samstagmorgen hat ein Mitarbeiter der May-Werke zwei verschiedene Reinigungsmittel vermischt. Hierdurch wurde Chlorgas freigesetzt, welches der Mitarbeiter einatmete. Dabei wurde der Mitarbeiter verletzt.

Die Leitstelle löste aufgrund der Meldungen mit dem Stichwort “TH-GSG” (Technische Hilfeleistung im Zusammenhang mit gefährlichen Stoffen und Gütern) einen größeren Einsatz für die Feuerwehr aus. Das sofort mit einem großen Kräfteansatz angerückt wird, ist bei einem Einsatz mit gefährlichen Stoffen und Gütern die normale Vorgehensweise. Siehe hierzu z.B. auch unseren Einsatz am 20. August in Hürth.

Blick aus dem Liblarer Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (ERF 14 HLF 20) auf den vorausfahrenden Gerätewagen Messtechnik (GW-Mess), der ebenfalls der Löschgruppe Liblar unterstellt ist.

Zustätzlich zu den Einheiten aus Liblar (Messeinheit Erftstadt), Lechenich (Dekontaminationseinheit Erftstadt), Köttingen, Kierdorf und der hauptamtlichen Wache wurden mit der Messeinheit aus Hürth Gleuel, dem Abrollbehälter Gefahrgut der Feuerwehr Wesseling und der diensthabenden Messleitung des Rhein-Erft-Kreises überörtlich weitere Spezialkräfte alarmiert. Dementsprechend groß war das Aufkommen an Einsatzfahrzeugen vor dem Betrieb. Insgesamt waren ca. 80 Feuerwehrleute vor Ort.

Bereitstellungsraum der Feuerwehr vor dem Werktor

Die verletzte Person wurde dem Rettungsdienst zur Behandlung und Verbringung in ein geeignetes Krankenhaus übergeben. Glücklicherweise handelte es sich um eine so geringe Stoffmenge, dass ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr nicht erforderlich war. Die vermischten Stoffe konnten vor Ort ausreichend verdünnt und einer fachgerechten Entsorgung zugeführt werden. Der Einsatz der Feuerwehr war somit nach gut 30 Minuten wieder beendet.

Radio-Erft berichtete auch über diesen Einsatz.

BMA-Alarm in Altenpflegezentrum

Einsatz: 63/2020
Stichwort: BMA 6
Datum: 24.08.2020
Uhrzeit: 21:28 Uhr

Nach dem Übungsdienst wurden wir gemeinsam mit anderen Einheiten der Feuerwehr Erftstadt zu einer BMA-Auslösung in ein Liblarer Alten- und Pflegezentrum gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, dass der betroffene Melder fehlerhaft ausgelöst hat.

Flächenbrand in der Nähe der Autobahn

Einsatz: 62/2020
Stichwort: Feuer-1
Datum: 22.08.2020
Uhrzeit: 14:00 Uhr

Ein aufmerksamer Autofahrer informierte am Samstagmittag die Leitstelle über eine Rauchentwicklung am Rande der Autobahn 1. Sofort wurden die hauptamtliche Wache und die Einheit Liblar zur Brandbekämpfung alarmiert. Als die das erste Fahrzeug die Einsatzstelle erreichte, wurde schnell erkannt, dass es nicht an der Autobahnböschung, sondern auf dem Gelände einer Kiesgrube brannte. Da die Einsatzstelle von der Autobahn aus nicht ohne weiteres zu erreichen war, fuhren die Fahrzeuge der LG Liblar nach der ersten Rückmeldung über Funk nicht auf die Autobahn auf. Die Einsatzstelle konnte über die Feld- und Radwege in Blessem am besten erreicht werden.

Vor Ort brannte eine ca. 60 m² große Fläche, die mit einem C-Rohr schnell abgelöscht werden konnte.

Stoffaustritt in Hürther Chemiepark

Einsatz: 61/2020
Stichwort: TH-GSG
Datum: 20.08.2020
Uhrzeit: 10:53 Uhr

Am Vormittag wurden wir gemeinsam mit der Einheit Lechenich und mehreren Einheiten aus Kerpen, Wesseling, Frechen und Hürth zu einem Hürther Chemiepark alarmiert. Dort war ein Unfall mit einem Gefahrstoff gemeldet. Die Löschgruppe Liblar wurde entsprechend als zuständige Messeinheit für den südlichen Rhein-Erft-Kreis unmittelbar alarmiert. Zunächst wurde uns der Auftrag zugewiesen, gemeinsam mit der Löschgruppe Lechenich, die in Erftstadt die Spezialaufgabe Dekontamination übernimmt, einen Dekontaminationsplatz aufzubauen.

Bereits während der Anfahrt nach Hürth wurde uns mitgeteilt, dass sämtliche Kräfte aus anderen Kommunen nicht benötigt werden. Kurz vor Eintreffen konnten wir unsere Anfahrt dementsprechend abbrechen.

Blick aus dem Liblarer Gerätewagen Messtechnik auf das vorausfahrende Wechselladerfahrzeug mit dem aufgesattelten Abrollcontainer Dekontamination auf dem Weg zum GSG-Einsatz in Hürth.

Katze von Balkon gerettet

Einsatz: 60/2020
Stichwort: TH-Tier
Datum: 19.08.2020
Uhrzeit: 19:58 Uhr

Auf dem Rückweg vom PKW-Brand auf der Autobahn wurden wir von der Drehleiter nachgefordert, die zwischenzeitlich zu einer Tierrettung in ein Liblarer Wohngebiet alarmiert wurde. Eine verletzte Katze musste von einem Balkon gerettet werden. Aufgrund der engen baulichen Gegebenheiten konnte die Drehleiter nicht an den Balkon anfahren. Daher wurde die Rettung mittels tragbaren Leitern von unserem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug durchgeführt.

Die Katze wurde anschließend dem Team der Tierhilfe übergeben.

PKW-Brand auf der BAB 1 / 61

Einsatz: 59/2020
Stichwort: PKW
Datum: 19.08.2020
Uhrzeit: 19:29 Uhr

Am frühen Abend wurden wir zusammen mit der hauptamtlichen Wache auf die BAB 1 / 61 alarmiert. Dort brannte ein PKW, der schnell gelöscht werden konnte.

Brand in Lagerhalle bei Abfallverwerter

Einsatz: 58/2020
Stichwort: Lagerhalle
Datum: 19.08.2020
Uhrzeit: 02:39 Uhr

Mitten in der Nacht zu Mittwoch wurden wir durch einen Melderalarm geweckt. Mitarbeiter eines lokalen Abfallentsorgers haben einen Brand in einer Lagerhalle gemeldet, in der Sperrmüll verwertet wird. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr mit mehreren Atemschutztrupps zügig bekämpft werden. Die umliegenden Bereiche wurden nach Glutnestern oder sonstigen Anzeichen einer Brandausbreitung mittels Wärmebildkameras untersucht, da eine Brandausbreitung über die Transportbänder nicht auszuschließen war. Glücklicherweise konnten keine weiteren Brandherde erkannt werden. Gegen 5:30 Uhr waren alle Fahrzeuge wieder Einsatzbereit in ihren Standorten.

Brandalarm in Altenpflegeeinrichtung

Einsatz: 57/2020
Stichwort: BMA 6
Datum: 18.08.2020
Uhrzeit: 20:02 Uhr

In einer Liblarer Altenpflegeeinrichtung löste am Dienstagabend die automatische Brandmeldeanlage aus. Glücklicherweise handelte es sich hierbei wieder um eine Fehlauslösung, sodass die Feuerwehr keine Maßnahmen ergreifen musste.

Blick aus dem Liblarer LF 20 Kat-S auf den Bereitstellungsraum für Feuerwehr und Rettungsdienst

Ausgelöster Heimrauchmelder in Mehrfamilienhaus

Einsatz: 56/2020
Stichwort: Heimrauchmelder
Datum: 15.08.2020
Uhrzeit: 16:51 Uhr

Unmittelbar nach dem ersten Einsatz wurden wir erneut alarmiert, weil aufmerksame Nachbarn den ausgelösten Rauchmelder in einer Wohnung in einem Liblarer Mehrfamilienhaus bemerkt haben. Vor Ort konnte allerdings kein Feuer ausgemacht werden. Es handelte sich offenbar um eine Fehlfunktion des Rauchmelders.

Das Liblarer HLF 20 im Einsatz zur Abklärung eines ausgelösten Heimrauchmelders